Tag / Research

Pixel bei 1400-fachem Zoom

Pixel-Zoom 1400

Zwischenbericht: Das Tebis Nador Research Institute konnte erste Aufnahmen eines 1400 Mal vergrößerten Pixels sichtbar machen und auswerten. Die Seiten a und b sind gleich lang und bilden einen rechte Winkel. Weitere Forschungen sind geplant.

11. Juli 2007 | Tebis | Meldung / Research | 2 Kommentare

Middle fiddle = Management 3(.0)

Betrachtet man die Hierarchie eines Unternehmens als Pyramide, so bildet seine Spitze das Management und das breite Fundament die fleißig arbeitenden Mitarbeiter.

Pyramide der Hierarchie

Geht es um angewandte Kommunikation von Veränderungsprozessen oder die Generierung von Wissen als Alleinstellungsmerkmal und Wettbewerbsvorteil für und zuerst innerhalb der Unternehmung, findet man in der aktuellen Literatur zu Management-Theorien die beiden bewerten Ansätze “Top down” und “Bottom up” - besonders bei F. Taylor, H. Gantt und K. North (2002, S. 122 ff), dem Guten. Ihm nach: Beim “Top down”-Ansatz erreichen vereinfachte und selektierte Informationen durch die hierarchische Unternehmenspyramide die oberen Führungskräfte, die aus diesen Informationen Wissen generieren und Instruktionen entwickeln, die für die untergeordneten Führungskräfte verbindlich sind und von den fachlichen Mitarbeitern umgesetzt werden. Der “Bottom up”-Ansatz hat hingegen eine andere Laufrichtung. Er beachtet die Autonomie unternehmerisch handelnder Individuuen ohne Interaktion. Impliziertes Wissen wird im Fundament der Pyramide geschaffen, jedoch nicht geteilt und in expliziertes Wissen umgewandelt. Soweit die niedergeschriebene Theorie.

Bereits 2005 erkannten Researchers des Tebis Nador Research Institute die Notwendigkeit der Ergänzung dieses zweispurigen Ansatzes. Es liegt in der Natur der Sache, dass Kommunikation und Wissensgenerierung (um bei den genannten Beispielen zu bleiben) nicht auf zwei Richtungen beschränkt sein kann. Es handelt sich bei jenem Forschungsprozess um einen hochkomplexen, dessen facettenreiche Erarbeitung horrende Zeit in Anspruch nahm. Doch am Ende konnte - glücklicherweise - die Komplexität auf zwei Worte heruntergebrochen werden. “Top down” und “Bottom up” werden ergänzt durch “Middle fiddle”. Der letzte Term ist, wie seine beiden Artverwandten, englisch und bedeutet übersetzt: Mittleres tüfteln.

Top down, Bottom up, Middle fiddle

Abbildung 1: Top down, Bottom up mit Ergänzung um Middle fiddle.
Quelle: Eigene Darstellung des Tebis Nador Research Institute.

Im “Middle fiddle”-Ansatz wird dargestellt, was bei den beiden anderen linearen Ansätzen vernachlässigt wird: Die Kraft aus der Mitte. Mitarbeiter tauschen sich - ohne Einwirkung des Führungspersonals - selbstständig gegenseitig aus und tüfteln an eigenem impliziertern Wissen, bevor sie es - angeregt durch andere Mitarbeiter ähnlicher Hierarchiestufen - in expliziertes Wissen umwandeln und damit dem Unternehmen einen entscheidenen Produktionsfaktor liefern. Bei der Generierung von Wissen und dessen Kommunikation wird durch “Middle fiddle” das Individuum (Mitarbeiter) in einer sogenannte Fiddle-Gruppe integriert und zu einem bedeutenden Konglomerat geballt, welches sich aufgrund seiner Unberechenbarkeit nicht bilanzieren lässt. Das Unternehmen gewinnt mit “Middle fiddle” Dynamik aus der mittleren Schicht der Hierarchie-Pyramide, welche durch besondere Nachhaltigkeit geprägt ist. Auf diese Weise wird ein lang anhaltender Unternehmenserfolg gesichtert und der heimische Standort vital und fundamental gestärkt.

11. Juli 2007 | Tebis | Research | 1 Kommentar

Daft Punk’s Electroma: Localized!

DP E

Eine angenehme Aneinanderreihung schöner Bilder ist “Electroma” - der zweite Daft Punk Film. Die Bildsprache ist beeindruckend, auf wörtliche Rede wird vollständig verzichtet. Ebenso auf Musik: Nur wenige Tracks werden angespielt - es sind die Soundbetts und -effekte, die Stimmung und Spannung erzeugen. Insgesamt ein lang wirkender Film, der daher gerne im Hintergrund laufen darf.

Zurück zur Bildsprache, die vor sensationeller Kulisse erzeugt wird. Die Mischung aus Bergen, Weite und Wolken wirkt angenehm. Wo entstand das Bewegtbildmaterial? Forschungsauftrag für das Tebis Nador Research Institute … (mehr…)

6. Juli 2007 | Tebis | Projekt / Research | 4 Kommentare

Aktien-Spam-Analyse: Besser informiert

Dr. Detlef Winter von der “Gesellschaft f. Aktien-Analyse” schreibt (wohl an viele ihm unbekannte Personen):

“Die Tier-Spezi AG (WKN: A0LB1T ISIN CH0027339107) mit Sitz in der Schweiz, ist nicht lange auf dem Boersenmarkt, aber gewinnt ganz schoen rasch immer mehr Positionen. die Firma entwickelt sich rapide, man bekommt immer neue Auftraege, die Verkaeufe wachsen immerwaehrend, das Unternehmen blickt in die Zukunft mit Sicherheit. Die Werbungsaktion ist in voller Fahrt. Immer mehr Leute erfahren die letzten Nachrichten ueber die Taetigkeit der Firma , und ueber den Aufstieg ihrer Aktien auf der Boerse.”

Das Tebis Nador Research Institute untersuchte, welchen Antrieb es für solch unprofessionelle Aktientipps gibt und welche Auswirkungen sie auf den Kurs der Aktie haben. Die Ursache für den Hilfeschrei zeigt der Aktienchart der letzten 6 Monate (Abb. 1) - seit Mai 2007 ist die Aktie im einstelligen Cent-Bereich. Am Tag des Aktientipps kommt Bewegung in den Kurs der Aktie (Abb. 2). Ob vom Unternehmen selbst erzeugt oder durch leichtgläubige Käufer verursacht, bleibt verborgen. Bei Handelsende schloss die Aktie mit -20,29 Prozent bei 0,0550 Euro.

Aktienkurse von Aktien-Spam



3. Juli 2007 | Tebis | Meldung / Research | 0 Kommentare

CrazyVisitors

In Zusammenarbeit mit CrazyEgg beobachtet das Tebis Nador Research Institute das Klickverhalten der Surfer auf dieser Website. Dabei wurden erstaunliche Handlungen bemerkt: So reicht die Darstellung eines Dreiecks mit der Spitze nach rechts aus, um einen Klick zu erzeugen. Die Research Fellows am TNRI erklären sich dieses eigenartige Klickverhalten durch die Popularitär des Video-Portals YouTube. Der dort in tausendfacher Ausführung befindliche Play-Button des Bewegtbild Wiedergabegerätes hat eine ähnliche Form, löst dort aber nach Klick auf selbigen den Start des Video-Entertainment Programms aus. Besucher der TNRI Website sind demnach auch konditionierte Nutzer von Video-Portalen im Internet und fühlen sich von einem Play-Button zum Klick hingerissen.

Play-Buttons

1. YouTube Play-Button
2. Dreieck (als Grafik ohne Funktion) mit Spitze nach rechts
3. Klick-Abdruck in der CrazyEgg-Confetti Ansicht

Das Tebis Nador Research Institute dankt CrazyEgg für seine gute und furchtbare Zusammenarbeit.

29. Juni 2007 | Tebis | Meldung / Research | 0 Kommentare

Frauenforschung

Bei Yahoo! beschäftigt man sich innerhalb der Sozialwissenschaften mit Frauenforschung. Während man bei Yahoo! auf user-generated-content setzt, steht das Tebis Nador Research Institute für eine solide Herangehensweise an diesen Forschungsbereich. Daher dieser schleunigst und mit dringender Empfehlung in die Tagesordnung des am Dienstag zusammenkommenden Ausrichtungsschusses aufgenommen. Denn Frauen nutzen das Internet immer mehr. Während Ende der 90er Jahre nur jede dritte Frau im Internet surfte, sind mittlerweile mehr als die Hälfte (52,4 Prozent) aller Frauen online. Besonders berufstätige Frauen nutzen inzwischen das Internet; unter-50-Jährige mit Beruf sogar häufiger als die vergleichbare Gruppe des männlichen Geschlechts (Quelle).

21. Juni 2007 | Tebis | Links / Research | 0 Kommentare

Das Internet ist fertig

Matthias Falkenberg, Chef von SevenOne Interactive, gibt sich in einem Interview mit der Marketingzeitung “One to One” zuversichtlich: Die inhaltliche Entwicklung des Webs sei so gut wie abgeschlossen. “Inhaltlich wird Bewegtbild wahrscheinlich die letzte echte Entwicklungsstufe des WWW sein”, so Falkenberg.

Nur vier Tage nach Marktantritt des Tebis Nador Research Institute stimmt diese Meldung das Institut besorgt, freute man sich doch auf weiterhin grenzenlose Forschungsmöglichkeiten. Über eine Neuausrichtung des Instituts tagt am kommenden Dienstag der Ausrichtungsausschuss am TNRI. Es bleibt spannend.

via DWDL.de

21. Juni 2007 | Tebis | Interna / Links / Research | 6 Kommentare

UHUHUHUH

Die Einsatzmöglichkeiten einer integrierten iSight Kamera sind vielfältig und komplex. Grund genug für Researcher am Tebis Nador Research Institute die Arbeit aufnehmen und die Grenzen der Webcam und gleichzeit animierter GIFs auszuloten.

Innerhalb von zwölf Wochen entstanden über 100 sogenannter UH-Animationen. Die Animationen sind in der Ergebnisdarstellung chronologisch angeordnet und spielen somit in der Makroperspektive einen Ausschnitt der menschlichen Evolution eines Individuums wieder. Gleiches gilt für jede einzelne UH-Animation, die aufeinander folgende Schritte dokumentiert und innerhalb eines Sekundenbruchteils eindrucksvoll wiedergibt. Die einzelne UH-Animation bildet somit die Mikroperspektive der Analyse.

Ein konzentrierter Tebis Nador während des UH-Projekts:

Inside the UH

Der Versuchsaufbau:

  1. 2-5 Schnappschüsse mit Photo Booth aufnehmen
  2. Bildgröße halbieren
  3. Aus der Sequenz ein animiertes GIF erstellen

Abschließend lässt sich sicherlich behaupten, dass das Erstellen einer einzelnen UH-Animation innerhalb weniger Minuten geschehen kann und sich ein positiver Erfolg in Form von Freude sowohl bei Erzeuger als auch beim Betrachter einstellt.

Das UH-Projekt.

17. Juni 2007 | Tebis | Links / Projekt / Research | 0 Kommentare